Moderner Lernort

Grundstein für die neue Katholische Stiftungshochschule München

„Soziale Arbeit“ und „Pflege“ sind die etablierten Fachbereichs-Schwerpunkte der Katholischen Stiftungshochschule auf dem Campus München. Nun entsteht auf dem Gelände des Kirchlichen Zentrums der Erzdiözese München und Freising ein neues Seminargebäude. Kardinal Reinhard Marx und Hochschulpräsident Prof. Dr. Hermann Sollfrank legten am 2. Mai 2018 den Grundstein, begleitet von Gästen aus Politik, Kirche und Gesellschaft. „Der Neubau ist eine zentrale Hochschulinvestition in die Wettbewerbsfähigkeit und die Weiterführung der ausgezeichneten Qualität unserer Hochschule.“ so Prof. Sollfrank.

Eine Sanierung des bisherigen Seminargebäudes erwies sich als unwirtschaftlich. Auch platzten die bestehenden Räume aufgrund der stetig steigenden Zahl der Studierenden aus allen Nähten. In dem neuen Gebäude entstehen 28 flexibel nutzbare Hörsäle und Seminarräume, die sich auf vier Geschossen um ein offenes Foyer gruppieren. Das helle Foyer verbindet als kommunikativer Raum alle Bereiche miteinander, offene Freitreppen setzen architektonische Akzente. Zum Hochschulbau gehören weiterhin eine Bibliothek, eine Aula, eine Mensa, ein Cafeteria und eine Kinderkrippe. Die Fassade strahlt eine offene Atmosphäre aus mit seiner hohen Raumverglasung, viel Holz und wenig Beton. Beispielsweise geben Lamellen aus Lärchenholz den Fenstern den nötigen Sonnenschutz. Der neue Hochschulbau soll ein moderner Lernort werden, ein Ort der Kommunikation und des Austauschs, der rund 2.400 Studierenden Platz bieten wird.

DU Diederichs-Projektteam stellte den Bedarfsplan gemäß DIN 18205 auf, führte das Wettbewerbsverfahren erfolgreich durch und übernimmt seit Projektbeginn in 2014 die Projektleitung sowie Projektsteuerung. Anfängliche Herausforderungen wie beispielsweise archäologische Funde, der Schutz der umliegenden Bäume oder ein schadstoffbelasteter Boden konnten durch das DU-Team erfolgreich bewältigt werden. Rund 25 Millionen Euro kostet das neue Hochschulgebäude, Ende 2019 soll es fertiggestellt werden.

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