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Müllheizkraftwerk Iserlohn
Kostengrenzwert- unterschreitung
Die Notwendigkeit der Optimierung des Müllheizkraftwerkes Iserlohn ergab sich aus der konsequenten Fortführung des Abfallwirtschaftkonzeptes des Märkischen Kreises. Die kreiseigenen Deponien sollten durch die thermische Behandlung von Abfällen entlastet werden. Planung und Durchführung standen unter der Maßgabe, die strengen Grenzwerte des Bundes-Immissionsschutzgesetzes einzuhalten. Dies gelingt nur mit Anlagen, die nach dem neusten Stand der Technik konzipiert und optimiert sind. Gleichzeitig war den Erfordernissen an Gesamtkapazitäten und Auslastungen des MHKW Rechnung zu tragen.
Der Neubau einer Entladehalle und die Erweiterung der bestehenden Müllbunkeranlage führte zu einer Erhöhung der Lagerkapazitäten sowie der Verminderung der Schallemissionen bei der Entladung. Die neue Zerkleinerungsanlage ermöglicht eine bessere Verbrennung des Abfalls.
Weitere Maßnahmen waren u.a.:
- der Rückbau und die Neuerstellung einer dritten Kessellinie mit E-Filtern,
- die Erweiterung/Errichtung von Rauchgaswasch-, Entstickungs- und Dedioxinierungsanlagen etc.,
- die Anpassung der Schornsteinanlage,
- die Erweiterung der Fernwärmekapazität sowie
- diverse Struktur- und bauliche Anpassungen.
In enger Abstimmung zwischen dem Auftraggeber und DU wurde das Budget für die Erweiterung des Müllbunkers und der Entladehalle soweit unterschritten, dass zusätzliche Entlastungen des Budgets der Gesamtmaßnahme realisiert wurden.
Auf einen Blick

Bauherr | 
AMK - Abfallentsorgungsgesellschaft des Märkischen Kreises mbH |

Architekt | 
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Standort | 
Iserlohn |

BGF | 
m² |

BRI | 
m³ |

Kosten | 
195,0 Mio. € brutto |

Termine | 
1993 - 1997 |

Leistungen | 
Projektcontrolling Projektsteuerung |
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